Ich, Chris, bin dabei, ein Buch zu schreiben, wovon diese Website eine kurze, wenn auch lückenhafte Zusammenfassung ist. Es ist das Ergebnis eines Prozesses, der vor etwa zehn Jahren begonnen hat. Ich bin in der rechtsextremen Szene der evangelikalen Bewegung aufgewachsen. Der Rest dieser Webpage ist daher sowohl sehr persönlich als auch theologisch. Um die theologischen Seiten in den Kontext einordnen zu können, lohnt es sich, zuerst mindestens die ersten drei persönlichen Seiten zu lesen:
Kindheit und persönlicher Werdegang
Scheidung war keine Option!
Heiliger Geist & Sex
Abgesehen vom Dogma des schwarzen Herzens (des gefallenen Menschen), das in der Welt der Freikirchen mehr oder weniger fest verankert bleibt, sind meine Erfahrungen im rechtsextremen (klar sektiererischen) Flügel eindeutig nicht repräsentativ für die evangelikale Welt im Allgemeinen.
Ich war durch mein Umfeld so hirngewaschen, dass es mich etwa fünf Jahre Studium brauchte (2016-2021), um mich – Millimeter für Millimeter – zur intellektuellen Erkenntnis durchzuringen, dass biblisch gesprochen:
Scheidung eine legale Praxis war, und
der Mensch nicht verdorben, sondern menschlich geboren wird.
Ich sehe noch die ungläubigen Augen einer Bekannten, die nicht verstehen konnte, was an diesen Binsenwahrheiten so weltbewegend sein soll. Aber in Wirklichkeit haben diese beiden Erkenntnisse mich befreit und mein Leben grundlegend verändert. Die folgenden Seiten (besonders B: Polygamie & Scheidung, resp. I: Der Mensch nach Mani und Augustinus) überfliegen diese, meine theologischen Entdeckungen, die ich in meinem Buch ausführen werde. Eine sehr interessante Sache: Ich habe mich nie fragen müssen, ob die Bibel wahr ist oder nicht, ich habe nur entdeckt, dass sie nicht das sagt, was die Kirche ihr unterstellt. Ich empfehle, die Seiten in der vorgeschlagenen Reihenfolge zu lesen: